Sozialleistungen in Frankreich heute
Frankreich bekennt sich zur sozialen Demokratie und betreibt eine Familien- und kinderfreundliche Politik. Dies wird gewährleistet durch die sogenannten "Securite sociale", den Kassen der sozialen Sicherheit, welche aus Kranken-, Renten- und Familienkasse bestehen. Die Sozialhilfe RSA (Revenue de solidarite) soll einen größeren Anreiz zur Arbeitsaufnahme bieten. Gleichzeitig verpflichtet sie, wenn sie ausgezahlt wird, zur Arbeitssuche. Das RSA hat das bisherige System RSI abgelöst. Dadurch kann sich die Einkommenssituation des Einzelnen deutlich verbessern, da sich durch eine regelmäßige Beschäftigung das Haushaltseinkommen erhöht. Das bisherige System RSI bot wenig Anreiz zur Abeitsaufnahme, da ein niedriger Arbeitslohn unter dem Sozialhilfesatz lag. Die zusätzlichen Kosten für das RSA-System werden durch eine Erhöhung der Steuer auf Kapitalerträge von bisher 11 auf 12,1% finanziert. Die einzelnen Departements übernehmen dabei die Zahlung des Grundanspruches des RSA, und der Staat zahlt die Kosten, welche durch die teilweise Anrechnung eines Arbeitseinkommen entstehen.
Frankreich hat ein obligatorisches Sozialversicherungssystem, welches durch die Beiträge von Arbeitnehmer und Arbeitgeber finanziert wird. Der Arbeitgeber zahlt dabei einen größeren Anteil als der Arbeitnehmer. Bei unverschuldeter Arbeitslosigkeit wird die sogenannte Versicherungsleistung ARE (allocation d´aide de retour al' emploi) gewährt. Die Auszahlung erfolgt nur dann, wenn der Arbeitslose noch keine 60 Jahre alt ist. Außerdem wird das ARE dann auch nur für einen begrenzten Zeitraum gewährt, welcher sich zwischen 4 bis 60 Monaten bewegt. Die Höhe dieser Bezüge errechnen sich als Anteil eines sogenannten Refernzlohnes und sind u.a. durch das Alter und die Versicherungsdauer des Empfängers bestimmt. Auch die Höhe des vorangegangen Arbeitslohnes spielt dabei natürlich eine Rolle.
Wer an Sprachreisen Frankreich teilnimmt, lernt nicht nur die Sprache sehr gut sprechen, sondern kann sich auch mit dem Land, den Leuten und der Kultur hier vertraut machen. Die Sprachschulen organisieren Ausflügen und Besichtigungen, lassen den Teilnehmern aber auch ausreichende Möglichkeiten, sich selbst im Land umzusehen und sich mit den Gegebenheiten hier vertraut zu machen. Häufig sind die Teilnehmer dann als ganze Gruppe unterwegs, was das Zurechtfinden in dem fremden Land natürlich ein wenig erleichtert.